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Romane

Last Stop Kasachstan von Sophie Simon

Die Autorin: 
Sophie Simon schrieb schon als Jugendliche ihre ersten Geschichten und träumte davon Bücher zu schreiben. Sie lebt in Bayern, arbeitet Teilzeit in einem sozialen Beruf und den Rest des Tages ist sie für ihre zwei Kinder da. Ihre Freizeit verbringt Sophie Simon auf einen Reiterhof, wo sie sich auch noch ehrenamtlich engagiert. Da fragt man sich galt, ob die Tage der Autorin mehr als 24 Stunden haben, denn sie schafft es in der Zeit auch noch an ihren Büchern zu arbeiten. 

Das Cover: 
Die Aufmachung erinnert an Comics und ist in Mädchenfarben schön Pink gehalten. Eine blonde aufgetakelte Frau und einige Gegenstände passend zu Russland und Kasachstan finden sich auf dem Cover. Es macht neugierig und verspricht einen spannenden Roman mit einigen Überraschungen.

Zum Inhalt:
Verwöhnte Tochter verliert bei einem Partyspiel, warum ein Dartpfeil ihr nächstes Reiseziel entscheidet, das sie auf den Landweg erreichen soll. Natürlich kommt für Lilli keine Reise ohne Begleitung in Frage und vor allem muss ihre Begleitung Russisch sprechen können und alles für sie erledigen. Besonders viel Wert legt sie dabei auf ihr Vergnügen und Partynächte.
Doch kommt alles anders als Lilli es sich vorstellt und sie tritt die Reise mit einem Streber an, was ihr natürlich nicht gefällt, was Langeweile und Streit vor programmiert.
Ist es wirklich nur eine Reise nach Kasachstan, oder doch eine Reise zu sich selbst für Lilli?

Die Charaktere:
Lilli: Böse Zungen würden sie als Tussi beschrieben;) Denn Lilli ist eine Tochter aus reichem Haus und sehr auf ihr Aussehen und ihre Außenwirkung bedacht. Sie scheint sehr oberflächlich und grade was Männer angeht, will sie sich nicht binden. Auch weiß sie nicht so recht was sie mit ihrem Leben anfangen soll, wenn es nicht um Parys und Shoppen geht. Doch ist Lilli wirklich so, oder ist es nur eine Fassade?
Lillis Vater: Nach dem Tod seiner Frau, ist seine Tochter Lilli seine Prinzessin die alles bekommt, was sie nur möchte. Doch irgendwann wird auch ihm klar, dass Geld nicht alles ist….Als eine neue Frau in sein Leben tritt verändert sich seine Beziehung zu Lilli
Die Freunde: Hier treffen wir auf eine bunte Mischung und zusammen sind sie eine tolle Clique, die gerne zusammen feiern. Um nicht alles zu verraten, sage ich es mal so grade Christina und Lilli sind ein spannende Mischung. Warum sie sich wohl nicht so leiden können, liegt vielleicht daran, dass sie sich ähnlicher sind, als sie es gerne möchten;)
Vladimir: Wenn man an den typischen Streber denkt, könnte man an ihn denken, denn er tut alles für sein Studium, trägt langweilige Klamotten und eine Brille. Doch steckt da echt nicht mehr in ihm, als man sehen kann?
Vladimirs Familie: Die Familie kommt an erster Stelle und hält immer zusammen. Freude und Traurigkeit werden geteilt und jeder ist für den anderen da. Sie wohnen auf dem Land und alte Werte sind ihnen besonders wichtig.

Meine Meinung:
Es ist bei diesem Buch schwer meine Meinung zu vertreten ohne zu viel zu verraten, daher sollte jeder der nicht zu viel Inhalt erfahren möchte, diesen Punkt überspringen.
Das Buch startet mit einem typischen Vater/Tochter Streit über Geld und macht es leicht den Einstig in die Geschichte zu finden. Lilli ist eine junge Frau, die man schnell als Tussi beschreiben möchte und sie nicht sonderlich sympathisch findet, doch hat sie etwas an sich, dass ich ihr einen Sympathievorschuss gebe. Sie scheint nur für Party und Vergnügen offen zu sein, was im Leben wichtig ist, schiebt sie beiseite und geht auch sehr locker mit Männerbekanntschaften um. Spannend finde ich Lillis Freundeskreis, hier scheinen alle mehr Geld zur Verfügung zu haben, was die unterschiedlichen Charaktere zu verbinden scheint. Spannend finde ich die Partyspiele und die Idee ein Reiseziel durch einen Dartpfeil zu bestimmen. Die Szene, war schön zu lesen und machte Spaß, aber vor allem neugierig, wie Lilie ihre Wetter einlösen wird.
Dann verändert sich auch noch Lillis Verhältnis zu ihrem Vater, da sein Unmut über Lillis Leichtigkeit im Studium und ihrem Verhalten seiner neuen Freundin gegenüber eine gewisse Distanz schafft. An dieser Stelle wird auch klar, was Lillis Problem ist und lässt einen tiefer in ihre Gefühlswelt blicke und ahnen, dass da noch eine andere Lillie schlummert.
Schon vor der Reise nach Kasachstan wird es schwierig und lässt Lilli oft zweifeln, ob sie die Reise antreten sollte, doch sie möchte nicht verlieren und schlecht vor ihren Freunden da stehen. So sucht sie weiter jemanden, der alles übernimmt, denn sie möchte sich keine Gedanken über die Planung machen. Als kein passender Bewerber mehr in Sicht war, blieb ihr nur der Streber Vladimir. Das passte Lillie natürlich nicht, er passt nicht in ihr Bild, aber er erfüllte alle Kriterien und erledigte seinen Job. Wie man auf die Idee kommen kann jemanden für eine Reise zu suchen, ist schon sehr komisch, aber es passt zu Lilli und lässt einen den Kopf schütteln und gleichzeitig schmunzeln.
Im Zug nach Russland und auf dem Weg nach Kasachstan wird deutlich, das Vladimir nicht der typische Streber ist, denn Lillie in ihm sehen wollte. Vielmehr löst er in ihr etwas aus, was sie nicht kannte und was ihr gar nicht gefällt. Denn sie fängt an über sich und ihr Leben nachzudenken, was ihr sehr schwer fällt und sie einige Male an ihre Grenzen stoßen lässt. Vladimir ist immer zu Stelle und fängt sie auf. Er gefällt mir als Charakter sehr gut und macht die Geschichte noch mal interessanter.
Es musste so kommen, dass sich die beiden auf der Reise näher kommen, was natürlich zu weiteren Spannungen und Problemen führt. Aber auch Lillie noch ein Stück mehr aus ihrer Deckung lockt und sie scheint ein Stück weit erwachsener zu werden.
Toll finde ich auch die Details aus dem Zug und die des Reisewegs, ich konnte mir Bildlich die Route und die Orte vorstellen.
In Kasachstan wird es richtig spannend und ich mochte gar nicht mehr aufhören zu lessen, doch was hier passiert sollte ihr dann selber herausfinden. Ich kann nur so viel sagen, dass sich einiges für Lillie ändern wird und vor allem sie sich verändern wird.
Es ist toll zu verfolgen, wie sich ein Charakter im laufe des Buches entwickelt.


Fazit:
Ein spannender Roman voller Überraschungen, Humor und Liebe und vor allem interessanter Charaktere. Last Stop Kasachstan lässt sich leicht lesen und ist für mich eine tolle Geschichte um vom Alltag abzuschalten. Wenn ihr als neugierig auf eine Zugfahrt nach Kasachstan seid, steigt ein und schaut was passiert 😉 Ich hoffe sehr darauf, bald noch mehr von Sophie Simon lesen zu können.

„Weit weg ist anders“ von Sarah Schmidt

Die Autorin: Sarah Schmidt lebt in Berlin und arbeitet als freie Autorin. Neben Artikeln in Zeitschriften, Auftritten bei der Berliner Lesebühne und einem Theater Stück ist sie für einige Bücher bekannt. Unter Anderem hat die Autorin Bücher wie „Dann machen wir´s uns eben selbst“ und „Bad Dates“ geschrieben.

Das Cover: Die Farben Rot und Orange Dominieren das Cover und kommen durch weiße Akzente besonders zur Geltung. Zu sehe sind, verschiedene Landschaften, eine Skyline und ein Bus. Das Cover ist nicht alltäglich und hebt sich so von der Masse ab. Für mich auf jeden Fall ein Grund, dass Buch näher zu betrachten.

Zum Inhalt: Zwei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen zwangsläufig in einer Kur aufeinander. Edith kommt aus Berlin und möchte einfach nur ihre Ruhe, was sie jedem sehr deutlich zeigt. Christel hingegen, sucht den Kontakt zu anderen und ist eine herzliche aber doch sensible Person aus Husum. Aus der Not heraus schließen die beiden Frauen sich zusammen und gehen auf eine besondere Reise.

Die Charaktere: Wir treffen hier auf einige Protagonisten die nicht unterschiedlicher sein können und doch finden sie zueinander.

Edith: Eine typische Berlinerin mit einer rauen Schale und großer Klappe. Edith möchte für sich alleine sein und blockt jeden Kontakt ab, oder weiß sie einfach nicht wie gut Freundschaft sein kann?

Christel: Sie ist auf den ersten Blick eine süße alte Dame, die durch ihre sensible Art, vergisst dass zu tun, was sie wirklich möchte. Ihre Krankheit und ihre Tochter stehen bei ihren Plänen im Weg. Christel scheint sehr einsam und hilflos zu sein.

Kim und Hagen: Kim ist Christels Tochter und Hagen ihr Schwiegersohn, die beiden glauben zu wissen was das Beste für Christel ist und scheinen dabei alles andere zu übersehen.

Oskar Mannstein: Er ist Briefträger, ein sehr netter und doch unscheinbarer Mann der gerne für andere da ist und sich selber etwas hängen lässt.

Paul Meininger: Scheinbar ein gutaussehender, gebildeter Mann im mittleren Alter, der genau weiß was Frauen wollen.

Meine Meinung: Der Einstig in das Buch ist für mich durch den perspektivwechsel nicht so leicht, wobei mir die Gedanken von Edith in der Situation nach dem Unfall gut gefallen. Gut gelungen finde ich den Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten, es ist spannend eine Situation von beiden Seiten erzählt zu bekommen. Da die Eindrücke doch so verschieden sind.

Der Abschnitt über den Kuraufenthalt hat mir sehr gut gefallen, hier gab es für mich einiges zum Schmunzeln und mir gefiel es, wie Edith und Christel in Kontakt kamen. Die Zweckgemeinschaft löste sich nach der Kur wieder auf und jede fuhr nach Hause, bis Christel eine ungewöhnliche Reise plante. Die Reise der beiden Frauen war schon sehr interessant und es wurde deutlich, dass im Alter nicht mehr alles so einfach ist, doch keine der beiden will es zugeben. Sie genießen ihre Freiheit und haben Spaß bis die Gesundheit und Paul ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Ediths Reaktion auf diese Situation fand ich einfach toll, sie weiß was zu tun ist und bleibt sachlich und klar.

Es gibt viele Stellen in dem Buch die mir sehr gut gefallen und einige die mir nicht so zusagen. So bin ich mir auch nicht sicher ob ich Edith oder Christel lieber mag, auch wenn ich mit Edith nicht so ganz warm geworden bin. Am Ende muss ich sagen, das beide Frauen als Gespann mir sehr gut gefallen, weil sie einfach so unterschiedlich sind, dass es ein Wunder ist, dass sie dennoch so gut miteinander klar kommen.

Wer nicht zu viel lesen möchte sollte hier stoppen, denn um meine Meinung ganz zu erklären muss ich etwas über das Ende schreiben….

Edith und Christel geraten in eine Missliche Lage aus der für sie ohne Hilfe kein Entkommen möglich ist. Also kommt der Postbote wieder ins Spiel, was toll ist, da er als Charakter gut in das Buch passt. Für mich ist es aber etwas zu weit hergeholt, das er wirklich los fährt und den Frauen zu helfen. An der Stelle fehlt mir etwas, auch wenn seine Worte bei der Autofahrt mir nicht aus dem Kopf gehen.

Nach der Ankunft in Berlin geht alles ganz schnell und Christels Tochter holt sie ab, um sie nun in ein Heim zu bringen. Auch wenn es gegen ihren Willen ist, fügt sie sich und stirbt kurz darauf. Edith lebt ihr Leben wie gehabt weiter, was ich schade finde. Ich hatte gehofft, dass Edith am Ende zu Christel zieht und die beiden Frauen die letzten Wochen genießen und Edith etwas aus sich raus kommt. Es muss natürlich nicht immer ein Happy End geben, doch hat mir hier etwas gefehlt.

Fazit: Ich bin nicht ganz so warm geworden mit Edith, obwohl sie ein toller Charakter ist. Der Anfang war etwas zäh und das Ende anders als gedacht. Vielleicht deswegen nicht ganz mein Fall, aber trotzdem ein gutes Buch. Jeder der gerne ein Buch mit Berliner Schnauze und etwas übers altern lesen möchten, trifft mit diesem Buch auf jeden Fall eine gute Wahl.

Mein Traummann, meine Brüder, ein Zelt und ich von Shannon Stacey

Die Autorin: Die New York Times-Bestsellerautorin Shannon Stacey lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in New England, das für seine zauberhaften Indian Summer bekannt ist, aber auch für sehr kalte Winter. Dann geniest sie die gemütliche Atmosphäre zuhause und nimmt sich Zeit fürs Schreiben. 
Zum Inhalt: Das Buch ist ein Teil der „Kowalski Reihe“ und kann gelesen werden, ohne die anderen Teile zu kennen. Liz möchte ihr Leben von Grund auf ändern und zieht wieder zurück in ihre Heimatstadt, in die Nähe ihrer Familie. Der Start beginnt schon etwas chaotisch mit einem Unfa
ll. Natürlich tritt auch Drew wieder in ihr Leben was alles etwas schwierig gestaltet. Ein Campingausflug bringt viel Aktion für die gesamte Familie und könnte so einiges verändern.

Die Charaktere: Hier treffen wir auf einige Charaktere, die ich nun nicht alle beschreiben möchte, das wäre glaub ich etwas langweilig und würde euch die Spannung nehmen die einzelnen Charaktere selber kennen zu lernen. Ich werde euch aber etwas über die beiden Hauptprotagonisten erzählen.
Liz: Eine hübsche junge Frau mit einem starken Charakter, doch leider weiß sie nach ihrem Umzug nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Ihre Familie ist für sie alles, warum es sie wieder in die Heimat zieht.
Drew: Er ist ein gut aussehender Mann im besten Alter, der sich grade scheiden lassen hat. Was er vom Leben erwartet weiß er, neben seinem Beruf als Polizeichef wünscht er sich nichts mehr als ein Frau und Kinder.

Meine Meinung: Der Autounfall am Anfang war schon herrlich chaotisch und macht es mir leicht einen guten Einstig in die Geschichte zu finden. Die gesamte Familie gefällt mir sehr gut, denn hier treffen wir auf die unterschiedlichsten Charaktere und doch passen sie alle zusammen. Erfrischend finde ich den Perspektivenwechsel, wodurch die Geschichte noch mal spannender wird und man einfach mitfiebern muss. Wir erfahren hier die weibliche und die männliche Sicht der Geschehnisse. Ich muss sagen es rundet die Geschichte ab, denn man fragt sich doch immer, wie es der andere Protagonist wohl erlebt hat. Die Familientreffen sind immer sehr herzlich und voller Liebe und Humor, so wie man es sich selber wünscht. Auf dem Campingplatz lernen wir die Familie noch besser kennen und können sie auf ihren Ausflügen und bei ihren Spielen begleiten. Grade die Kinder spielen viel und erfinden eigene Spiele, was ich besonders toll finde. In der heutigen Zeit ist das nicht mehr üblich und doch so wichtig. Dazu kommen auch ein paar brenzlige Situationen auf dem Campingplatz vor, die besonders gut gelungen sind. Denn hier kommt der Humor auch bei einer ernsten Angelegenheit nicht zu kurz und ich konnte mir ein dauerlachen nicht verkneifen. Bei den erotischen Szenen kommt der Humor vorweg auch nicht zu knapp und passt immer sehr gut zu den Situationen und macht es alles noch etwas realistischer. Nicht zu viel und nicht zu wenig Erotik, hier stimmt die Mischung und die Fantasie kann den übrigen Teil ergänzen 😉 Der einzige Nachteil ist, dass ich nach dem Ende noch mehr von dieser Geschichte lesen möchte und neugierig bin.

Fazit: Wenn man einen Fehler suchen will, kann man natürlich sagen, es fehlt der Tiefgang in der Geschichte. Doch frage ich mich ob das immer sein muss? Kann ein Buch nicht auch gut sein, wenn es eine humorvolle Liebesgeschichte für zwischen durch ist, bei der man träumen und lachen kann? Es hat mich dazu gebracht an eigene Erlebnisse beim Camping zu denken, schöne Erinnerungen wurden geweckt. Mir gefällt die Familie Kowalski sehr und ich werde auf jeden Fall noch einiges mehr von ihnen lesen.

Welche Farbe hat dein Himmel von Michelle Schrenk

 

Die Autorin: Michelle Schrenk, ist eine sehr liebe und herzliche Autorin, die sich auch gern Zeit für ihre Leserinnen und Leser nimmt. Mit ihren Büchern schafft sie es, einen für eine Weile aus dem Hier und Jetzt abzuholen und in eine andere Stadt, in ein anderes Leben eintauchen zu lassen.csm_9783958181182_cover_62c731f3a0

Zum Inhalt: Anna und Dominik treffen unerwartet wieder aufeinander, was Annas Leben ganz schön durcheinander bringt. Die beiden verbindet eine schöne Zeit, die leider nicht im Guten endete. Dominik scheint sich seine Träume erfüllt zu haben, wobei Anna einen ganz anderen Weg als geplant eingeschlagen hat….

Die Charaktere:

Natürlich spielen hier mehr als nur zwei Personen eine Rolle, doch möchte ich besonders auf die beiden Hauptprotagonisten eingehen.

Dominik ist ein gut aussehender junger Mann, der den Mädels schnell den Kopf verdrehen kann. Beruflich hat er es trotz, oder grade wegen seiner schlimmen Kindheit weit gebracht. Mit seiner positiven Einstellung und mit seinem Sinn für Träume und Wünsche im Leben, steckt er andere an.

Anna (genannt Sunny) ist beruflich sehr erfolgreich und hat einen bodenständigen Banker zum Freund. Doch ihre Träume und Ziele fürs Leben, waren mal ganz andere…Steckt doch noch etwas mehr von der alten Sunny in ihr als sich eingestehen will? Steht sie sich wirklich so sehr selbst im Weg?

Meine Meinung: Die Vorfreude auf das neue Buch stieg schon beim Anblick des Covers und nahm auch beim Lesen der ersten Seiten nicht ab. Die Autorin schafft es auch dieses Mal mich schon auf den ersten Seiten voll und ganz in die Geschichte eintauchen zu lassen. Der Einstig beginnt schon mit einem Thema (Autofahren), womit ich mich identifizieren kann. Dazu kommt die herzliche und leichte Art zu schreiben, die mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Mit realen und vor allem alltäglichen Situationen, wirkt die Geschichte sehr echt. Beim Lesen fühle ich mich fast als wäre ich dabei, weil immer irgendwas passiert, wo Erinnerungen und Vorstellungskraft gut zusammen spielen. Dieses Gefühl habe ich nur selten bei einem Buch, doch hier war es ganz schnell und bis zum Ende da. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist sehr gut gelungen. Am besten gefällt mir die Stelle mit dem Brief von Dominik. Ich muss sagen, hier hatte ich Tränen in den Augen. Okay, es gab noch so ein paar mehr Momente die mir Tränen in die Augen trieben. Im Leben stehen wir vor vielen Entscheidungen und gehen durch gute und schlechte Zeiten, was auch in diesem Buch sehr deutlich wird. Doch am Ende ist mir klar, bei allem was man tut sollte man sich immer fragen, welche Farbe der Himmel hat. Es gibt wirklich viel mehr als nur Grau.

Fazit: Dieses Buch ist sehr emotional und hat mich in vielen Momenten sehr zum Träumen und zum Nachdenken über mein eigenes Leben gebracht. So sehr hat lange kein Buch mehr meine Gefühlswelt aufgerüttelt und es war einfach nur schön. Auch wenn es doch eine andere Wendung nimmt als ich dachte. Schlimme Situationen können so viel Positives wecken, was schon lange vergessen war.

Lieblings Zitat: „Welche Farbe hat dein Himmel? Immer die, die du wählst. Und wählst du das bunte Glück strahlt es auf dich zurück.“